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Leben wie in einer Familie

Die KINDERHILFE unterstützt seit vielen Jahren fünf Waisen- und Behindertenheime in verschiedenen Provinzen Vietnams. Eines davon ist das Waisenhaus in der Bergprovinz Kontum. 1992 konnte die KINDERHILFE als erste ausländische Hilfsorganisation diese Provinz besuchen und ihre Arbeit dort aufnehmen.
In dem damals neu gegründeten Waisenhaus leben ausschließlich Kinder ethnischer Minderheiten, hauptsächlich Jarai, Banar und Xedang. Fast alle dieser Kinder waren unterernährt und malariakrank, und es fehlte an fast allem. Die KINDERHILFE sorgte für bessere Verpflegung und medizinische Betreuung, Möbel, Kleidung, Moskitonetze und finanzierte die Anschaffung von Rindern und Schweinen. Die Kinder erhalten Schulunterricht, und durch den Kauf von Nähmaschinen und Tischlerwerkzeugen wurde den heranwachsenden Jugendlichen eine Ausbildung ermöglicht, durch die sie später - nach Verlassen des Waisenhauses - ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

       
Die KINDERHILFE entsendet kein europäisches Fachpersonal, denn wer kennt sich in Vietnam besser aus als die Vietnamesen selbst? Und das Engagement und die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kinderheimen beeindrucken uns immer wieder. Dabei verdienen sie für ihre mühevolle und wichtige Arbeit oft weniger als 25 im Monat (!), so dass es nur verständlich ist, wenn manche in besser bezahlte Berufe (z. B. in Fabriken ausländischer Firmen) abwandern, wo sie oft mehr als das Doppelte verdienen. Um erfahrenes Personal und den Kindern ihre liebgewordenen Betreuerinnen in den Heimen zu erhalten und ihnen ein ausreichendes Einkommen zu sichern, bezahlen wir monatliche Zuschüsse zu ihren Löhnen.
 

Auch die Arbeitsbedingungen in den Heimen versuchen wir zu verbessern.
So beschaffen wir zum Beispiel Kleinbusse, die für die Beförderung von Kindern und den Transport von Lebensmitteln u. ä. notwendig sind.

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